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Was hilft bei Trockenen Augen besser? Purpursan oder doch eher Xevakrin?

Mich haben in den letzten Monaten zahlreiche E-Mails mit der Frage erreicht, ob denn nun Purpursan oder doch eher Xevakrin bei Trockenen Augen helfen kann. Auch in der Facebook Gruppe wurde darüber heiß diskutiert, in diesem Artikel will ich einmal näher darauf eingehen. 

Was hat es mit Purpursan und Xevakrin überhaupt auf sich?

Einige Leser dieses Bogbeitrages werden sich zunächst einmal fragen, was sich überhaupt hinter diesen beiden Namen verbirgt? Sind es vielleicht Augentropfen, Medikamente oder etwas ganz anderes? 

 

Vereinfacht gesagt sind es rezeptfreie Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform, welche die Tränenproduktion ankurbeln und somit auch das Trockene Augen lindern sollen. Der Hersteller von Purpursan hat diesbezüglich auch sehenswertes Video veröffentlicht, ich habe es anbei beigefügt. In diesem Video wird alles anschaulich und ausführlich erklärt. 

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Der große Unterschied

Viele Trockene Augen Patienten denken, dass diese beiden Produkte quasi identisch sind, schließlich sollen beide offensichtlich die Tränenproduktion anregen. Auch ich habe anfangs exakt das gleiche gedacht, erst nach einigen Recherchen habe ich einen beträchtlichen Unterschied festgestellt.

 

Um den Unterschied überhaupt verstehen zu können, muss man einen Schritt zurückgehen und sich erst einmal den Tränenfilm ansehen. Der Tränenfilm besteht nämlich nicht nur aus Tränen bzw. der Tränenflüssigkeit, sondern vor allem auch aus Lipiden, also Fetten. Diese Lipide schützen die wässrige Tränenflüssigkeit vor einer zu starken Verdunstung. Bei 80-90% aller Trockener Augen Patienten liegt übrigens eine Störung der Lipidschicht zu Grunde, nur bei einer Minderheit herrscht tatsächlich ein Mangel an Tränenflüssigkeit vor. 

 

So, jetzt kommen wir zurück zu den beiden Produkten und deren Eigenschaften. Xevakrin hilft in erster Linie "nur" bei einer Unterfunktion der Tränendrüse, also wenn zu wenig Tränenflüssigkeit produziert wird. Purpursan unterstützt hingegen die Tränen- und Lipidproduktion! 

 

Und woran liegt das? In den Inhaltsstoffen finden wir dazu die passende Antwort. Xevakrin enthält die sogenannte Maqui-Beere, diese fördert laut zahlreichen Studien die Tränenproduktion, siehe z.B. hier https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31193920. (PS: Mit einem Rechtsklick kann man sich diese englische Seite auch auf Deutsch übersetzen lassen!)

 

Purpursan enthält dagegen sowohl das Extrakt der Maqui-Beere als auch essentielle Omega-3-Fettsäuren, dank dieser Kombination hilft es bei beiden Formen des Trockenen Auges.

Xevakrin und Purpursan Abbildung

Was ist nun besser?

Das lässt sich pauschal nicht beantworten, denn es kommt ganz darauf an, welche Ursache des Trockenen Auges individuell vorliegt. Liegt bei einem Patienten ein Tränenmangel vor, dann kann Xevakrin durchaus eine Hilfe sein. Weist der Tränenfilm stattdessen einen Lipidmangel auf, dann ist eigentlich nur die Behandlung mit den Purpursan Kapseln sinnvoll. Mangelt es dem Auge sowohl an Tränen als auch an Ölen, dann ist ebenso Purpursan eine effektive Waffe.

Meine Erfahrung

Bei mir persönlich liegt ein verstärkter Mangel an Lipiden vor, so wäre primär die Anwendung von den Purpursan Kapseln ratsam gewesen. Dennoch habe ich auch Xevakrin eine Chance gegeben, denn ein zusätzlicher Schub für meine Tränenflüssigkeit kann sicherlich auch nicht schaden. 

 

Letzten Endes war ich mit beiden Produkten relativ zufrieden, zukünftig werde ich aber nur noch Purpursan verwenden, da es bei mir einfach mehr Sinn ergibt.

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