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Wie Anna durch eine Expression, Azyter und Blephademodex fast beschwerdefrei wurde

Gastartikel von Anna

Hallo, ich heiße Anna und möchte euch kurz meinen Leidensweg beschreiben.

Angefangen hat es 2014, etliche nichtsbringende Augenarzttermine, alle möglichen Augentropfen und Salben. Es folgte ein Termin an der Uni Erlangen mit der Empfehlung neuer Tropfen sowie Lidkantenreinigung, feuchtwarme Umschläge und Drüsenmassage. Brachte alles nichts, wurde nur noch schlimmer. (stark entzündete Augen usw.)

Beginn der intensiven Eigenrecherche

Bis ich irgendwann anfing wirklich intensiver im Netz zu recherchieren. Ich bin auf Florian's Homepage gestoßen, habe sein Buch gelesen und angefangen, die meisten Dinge hinsichtlich Ernährung umzusetzen. Sprich z.B. ausreichend Wasser trinken, täglich genügend Antioxidantien aufnehmen und legte mir die Wärmebrille zu.

 

Doch das brachte nicht wirklich den Durchbruch. Ich kam zu der Zeit, das war letztes Jahr November, nur mit 1-2 Flaschen Hylo Gel im Monat zurecht. Ausgehen oder ähnliches war nur schlecht möglich. Ich arbeite in der Landwirtschaft und bin den überwiegenden Tag an der frischen Luft. Ein Bürojob am PC oder überhaupt geschlossene Räume wären undenkbar. 

Etwas Googlen, Recherche am Laptop betreiben
Recherche über das Trockene Auge betreiben

Der entscheidende Augenarztbesuch

Ich stieß im Netz auf eine private Augenarztpraxis, welche sich auf trockene Augen spezialisiert hat und auch die Lipiflow Methode anbietet. 

 

Es war der erste Augenarztbesuch mit ordentlicher Diagnosestellung, Anamnesebogen und der erste Arzt welcher sich die Zeit genommen hat, mir alles genau zu erklären. Der Termin dauerte dann auch schon mal fast 3 Stunden.

 

Da kam halt raus, dass meine Meibomdrüsen fast alle verstopft waren und sich schon zurückbildeten. Mit Sedierung wurden die Drüsen erfolgreich erst mal manuell ausgequetscht (so wie Pickel). Der Lidrand mit so einer Art „Dremel“ gereinigt und ich erhielt Azyter, sowie Infomaterial über korrekten Lidschluss. Natürlich weiterhin 2x täglich die Wärmebrille benutzen und alle anderen ernährungstechnischen Maßnahmen konsequent durchführen.

 

War erst mal alles schmerzhaft, brachte aber recht schnell nach Abklingen der ständigen Entzündungsreaktionen Linderung. Des Weiteren sollte ich versuchen von den vielen Augentropfen (Teufelskreis) wegzukommen. Nur im Notfall.

 

Das Gähnen und die Lidschlag-Übungen waren unterstützend. Es war, wie wenn ein neues Leben anfängt. 4 Wochen hatte ich fast überhaupt nicht mehr getropft. 

Jetzt kommt Blephademodex ins Spiel

Dann wurde es über die Weihnachtszeit wieder etwas schlechter und ich habe die Lidrandreinigung nicht mehr mit Blephasol, sondern mit Blephademodex durchgeführt, da es ja einen Grund geben muss, warum es 4 Wochen ok ist und dann wieder beginnt.

 

Das Azyter hat ja auch eine 4-wöchige Depotwirkung. Ich muss aber sagen, dass diese mit Teebaumöl getränkten Tücher bei mir echt was gebracht haben. Ich komme wieder ohne Augentropfen zurecht. Wenn sich die Augen müde anfühlen, benutze ich auch die Tücher. 

Teebaumöl, Pflanze
Teebaumöl ist ein fester Bestandteil von Blephademodex

Zusätzliche Tipps

Was ich noch seit ca. 2 Monaten konsequent durchführe, ist das Trinken von einem Liter warmen Zitronenwasser am Morgen auf nüchternen Magen, nachdem „Ölziehen“ mit Kokosöl. Seit einer Woche nehme ich nun noch das Xevakrin ein. Na mal sehen. Auf einem Auge habe ich schon seit Beginn der Erkrankung eine Narbe auf der Hornhaut, welche mir sofort signalisiert, wenn es trocken wird.

Abschließende Worte

Das war jetzt etwas viel Text, aber vielleicht konnte ich dem einen oder anderen mit meiner fast 5-jährigen „Sicca-Bekanntschaft“ weiterhelfen.

 

Danke Florian für dein Buch und deine Erfahrungen, vieles kann ich 1 zu 1 bestätigen, „Hilf dir selbst sonst hilft dir keiner“.

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