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Deutschland versagt in der Forschung

Wir Deutschen sind in so vielen Sparten, egal ob in Maschinenbau oder der Rüstung, ein weltweiter Spitzenreiter, doch im Bereich der Forschung und Entwicklung von Behandlungsmethoden für das Sicca Syndrom hinken wir meilenweit hinterher.

 

Werfen wir nur einmal einen Blick auf die neuartigen und modernen Therapiemaßnahmen fürs Trockene Auge, LipiFlow, E-Eye (IPL), BlephEx, Meibom-Sondierung und und und… das alles kommt NICHT aus unserem Land, so viel ist sicher. Bei den Diagnosemethoden schaut es nicht anders aus, LipiView, TearLab oder InflammaDry wurden alle im Ausland entwickelt, keine Spur von Made in Germany.

 

Mikroskop, Forschung und Entwicklung, Trockene Augen, Sicca Syndrom

 

Hierzulande wird das Phänomen des Trockenen Auges stattdessen immer noch als unheilbar abgestempelt und als einzige mögliche Therapieoption werden immer noch Augentropfen und Augensalben angepriesen. Als Diagnose muss eine klassische Spaltlampenuntersuchung  herhalten.

 

Das wir viele dieser neuen Technologien nicht entwickelt haben, ist ja schon schlimm genug, doch noch schlimmer ist, dass nur ein Bruchteil der Augenärzte bzw. der Augenkliniken überhaupt über ein solches Equipment verfügen. Schließlich muss man teilweise Hunderte Kilometer zurücklegen um einen guten Sicca Augenarzt samt guter Ausrüstung anzutreffen.

 

Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass wenigstens in Sachen Tränenersatzmittel kontinuierlich weiter geforscht und entwickelt wird, Hylo ist meines Erachtens hier federführend, um mal einen Namen zu nennen. Das ist wenigstens etwas, auch wenn mir Heilungsoptionen lieber sind als neue Linderungsvarianten.

 

Halten wir kurz fest, es wäre in Sachen Forschung und Entwicklung längst überfällig endlich einmal in die Pedale zu treten, sodass auch Deutschland im Bereich dieses Krankheitsbildes voranprescht und weltspitze wird.

 

Das Zeug hätten wir auf jeden Fall dazu, der nötige Wille fehlt jedoch noch!

 

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